zeichen

Wenn ich voll inhaltsloser Gedanken zusammenbreche und nichts als die vergilbte Decke meiner Wohnung aus der Bettperspektive betrachte, kommt immer, fast immer ein Zeichen von irgendwo weit draußen. Ein Anruf eines längstvergessenen treuen Bekannten, eine Nachricht in meine E-Mail-Postfach, eine Sms. Es kommt, hebt mich wieder hoch und füllt mich auf. Ich stehe auf, auf wackligen Beinen und mit einem noch schüchternen Lächeln will ich wieder gehen, weiter kommen, will mich nicht aufgeben, will mich begreifen und mich wieder fühlen.

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